
Leben findet Innenstadt.
Die Innenstadt zu einem Lebens- und Erlebnisraum aller Generationen zu machen. Das ist das Ziel der Mitglieder des Gewerbevereins.
Der Antrag an den Gemeinderat.
In der Gemeinderatssitzung am 15. Mai 2018 bat der Gewerbeverein Verwaltung und Gemeinderat, ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) zu beraten und passende Maßnahmen umzusetzen.
Die Begründung
Bisherige Bestrebungen, die Probleme der Innenstadt anzugehen, verliefen ins Leere. Auch der Maßnahmenkatalog des Gewerbevereins ließ sich nur schwer umsetzen. Durch das ausgewiesene Sanierungsgebiet (Friedrichstraße, Mühle, Stadtgarten, Bahn- und Postareal) sind die Rahmenbedingungen für geeignete Maßnahmen grundsätzlich gegeben. Nach der Abrechnung des Sanierungsgebiets sind weitere Aktivitäten nicht mehr zu erwarten.
Der Lösungsansatz
Ein städtebaulicher Rahmenplan, erarbeitet von Stadt, Gemeinderat, Gewerbetreibenden, Vereinen, Bürgern, Investoren und Bauträgern, begleitet von einem Beratungsbüro. Er legt gestalterische, ordnende und auf Nutzung bezogene Ziele fest und dient als Entscheidungshilfe für Behörden, Investoren und Träger öffentlicher Belange.
Der Gewerbeverein ist der Ansicht, dass zwingend Handlungsbedarf besteht. Lebens- und Wohnqualität, demografischer Wandel und Warenangebot sollten Vorrang haben.
Die Vorstandschaft des Gewerbevereins Osterburken, Erwin Knörzer-Ehrenfried und Gunter Hofmann
Beispielhafte Themen
- Sanierungsgebiet: attraktive Ladenflächen und barrierefreier Wohnraum in der Innenstadt
- Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser
- Nahversorgung in der Innenstadt, etwa ein Wochenmarkt
- Gastronomisches Angebot
- Verkehrskonzept
- Bürgerprojekte wie Bahnhof und Stadtgarten
- Gestaltung von Plätzen und Flächen wie Marktplatz und Friedrichstraße
- Förderprogramme nutzen
- Innenstadt als Lebens- und Erlebnisraum aller Generationen
Förderprogramme für die Innenstadt.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg hat ein Sofortprogramm Einzelhandel und Innenstadt aufgelegt. Es soll den Einzelhandel stärken und Innenstädte und Ortsteilzentren beleben.
- Förderlinie Pop-up-Stores und Pop-up-Malls
- Förderlinie Veranstaltungen
- Förderlinie Digitalisierung und Innovation
Ob und in welcher Form das Programm gerade läuft, steht auf der Seite des Ministeriums.

